Euregio-Projekt „People to People“ in Moers

Auf Einladung des SCI:Moers waren am Donnerstag mehr als 20 Vertreter aus den Mitgliedskommunen der Euregio Rhein-Waal nach Moers gekommen um sich im Rahmen des Projektes „People to People“ über die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen auszutauschen. Bei diesem von der Euregio geförderten Projekt, dem die Gemeinden aus Ede, Nijmegen, Arnheim, Düsseldorf, Duisburg und Moers angehören, handelt es sich um eine bilaterale Arbeitsgruppe, der sowohl kommunale Vertreter als auch freie Träger angehören.

Der Arbeitsauftrag ist hierbei, grenzübergreifend zu einem Austausch zu aktuellen gesellschaftlichen Themen arbeiten und die jeweils nationalen Strategien auszutauschen um voneinander zu Lernen. Frank Liebert zeigte als Gastgeber die Entwicklung in Moers auf, die 2015 mit ersten ehrenamtlichen Bemühungen des SCI:Moers begonnen und heute ein umfassendes Angebot an Sprachvermittlung, Qualifizierung, Coaching und Vermittlung für mehr als 200 Menschen beinhaltet.

Die Freiwilligenzentrale Nijmegen beeindruckte durch das ehrenamtliche Engagement eines freien Trägers aus den Niederlanden und unterstrich die Bereitschaft vieler Niederländer, sich in den Fragen der Integration zu beteiligen.. Unterstützung erhielt der Workshop auch durch den Moerser Integration-Point, der die Maßnahmepalette der Arbeitsverwaltung vorstellte und in einem sehr engagierten Vortrag das Publikum umfassend informierte.

Der Bürgermeister der Stadt Moers, Christoph Fleischhauer dankte den Teilnehmenden in einem Grußwort für die Bearbeitung des Themas und unterstrich die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung der Integration durch Qualifizierung und Arbeit für die neuen Mitbürger. Dem Workshop in Moers werden weitere Arbeitstreffen folgen gemäß dem Motto „People to People“- Voneinander Lernen!