Experten der SCI:Werk-statt-Schule beraten Jugendministerium

Im Rahmen eines gemeinsamen Austausches über die Erwartungen an den neuen Kinder- und Jugendförderplan fand jetzt eine Veranstaltung im Landesministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration statt, zu der jugendliche Teilnehmer verschiedener Jugendsozialeinrichtungen in NRW eingeladen waren. Zwei Teilnehmerinnen der Werkstatt-Schule des SCI:Moers gehörten zu den Experten Die Jugendlichen waren zur aktiven Mitgestaltung des Kinder- und Jugendförderplanes eingeladen, indem sie in einen Dialog mit anderen Jugendlichen aber vor allem Vorstandsmitgliedern der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Jugendsozialarbeit NRW und Funktionären des Ministeriums treten.

Zahlreiche Themen und bearbeiteten Themen wurden andiskutiert, auf die sich die Jugendlichen im Vorfeld gewissenhaft vorbereitet hatten. Nach anfänglichem Zögern öffnete sich die Gruppe mehr und mehr und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, an der Jana Peelen und Gina Fichtner aus der Werk-statt-Schule als einzige Mädchen der Runde tapfer partizipierten. Frau Mützenich als Referatsleiterin für Jugendsozialarbeit des Ministeriums und Frau Schaffeld als Vertreterin der LAG JSA NRW moderierten die zweistündige Diskussion und staunten nicht schlecht über die rege und mutige Teilnahme der beiden Mädchen.

Es wurde über Wünsche und Ziele der Jugendlichen gesprochen: Wie schafft man Chancengleichheit in der Schule und im Beruf oder eine bessere Integration von Flüchtlingen? Wie kann man Schulen oder Freizeitangebote verbessern? Wie optimiert man die Kommunikation zwischen Schulsozialpädagogen, Lehrern und den Schülern? Über diese und weitere Themen diskutierten alle Jugendlichen angeregt und nahmen dabei kein Blatt vor den Mund – ganz genauso wie es sich der LAG JSA NRW zu Beginn gewünscht hatte. Geschafft und zugleich befreit verließen die Jugendlichen das Ministerium. Sie waren zufrieden mit sich und der Diskussion und man hatte den Eindruck, sie seien tatsächlich „nicht nur zur Dekoration“ in Düsseldorf gewesen, wie Frau Schaffeld es sich bei der Begrüßung bereits wünschte